Update

04/27/2017

 Okay, also um ehrlich zu sein habe ich das hier total vergessen.

Es hat sich seit meinem letztem Besuch vieles geändert, viele Dinge sind passiert, mein Leben ist viel intere- nein, das stimmt nicht.

Hat sich verändert wie ich schreibe? Wahrscheinlich kann man das ab hier noch nicht wirklich beurteilen, aber egal.

Weißt du, ich habe in letzter Zeit viele Dinge getan, viel mutiges und dummes, eher dummes als mutiges, wenn ich ehrlich sein soll, aber das ist nicht wichtig, es geht um das Prinzip.

Ich habe viel gelesen, über die Welt und das Universum und mehr nachgedacht und mir die Haare gefärbt. Ich habe neue Freunde, alte sind in Vergessenheit geraten, Liebe kam und ging und neue Musik, neue Menschen traten in mein Leben ein.

Ich war bei Konzerten und werde auf mehr gehen! Ohne meine Mutter! Ich habe mit dem besten Mensch der Welt ihre Lieblingsband gesehen, konnte in ihren Augen sehen wie glücklich sie ist.

Ich hab einer Person, nennen wir ihn einfach X, gesagt, was ich fühle und seine Reaktion war nicht unbedingt negativ, wenn wir davon absehen, dass es letztendlich nicht die war auf die jeder gehofft hätte.

Ich habe gelernt was es heißt wirkliche Schmerzen zu haben, Schmerzen, die durch ein paar Worte ausgelöst werden können. Und ich habe gelernt was es heißt jemanden zu vermissen der inzwischen ein Fremder geworden ist. Ein schreckliches Gefühl.

Vielleicht erzähle ich dir demnächst etwas davon, ich werde den ungefähren Zeitpunkt des Geschehenen als Datum verwenden, wundere dich nicht.

etwas verunsicherte Grüße,

eure Luke.

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Vermissen

Es ist unglaublich schwer Menschen zu vermissen und nicht zu wissen ob und wann man die Person je wieder sieht.
Eine Person die man liebt ist wie ein Stück des Herzens und je weiter man ein Herz auseinander reißt und zerstört desto schmerzhafter wird es. Und wenn man immer mehr und mehr Stücke verteilt bleibt am Ende kaum noch was übrig, man hat Schmerzen in dem Stück was man hat und versucht sie zu vergessen, sie zu ignorieren, versucht die Schmerzen los zu werden. Aber es tut so verdammt sehr weh, dass man einfach nicht weiß wie es funktionieren soll, diese Schmerzen los zu werden und es bleiben nie die einzigen Schmerzen, es kommen immer welche dazu, Probleme oder Dinge die einen stören, Stress. Irgendwann tut einem Alles weh und man kann nicht mehr.
Und man will den Menschen nur noch im arm halten, nie mehr los lassen, einfach beieinander sein und  die Person einfach bei sich haben.

Zuhause

‚Zuhause ist es am schönsten‘
‚Zuhause ist da wo dein Herz ist‘
Zuhause bla, bla, bla.
Ich sitze hier also in meinem Bett, höre meine MPS Playlist vor mich hin Und trauere um das Wochenende.
Es sind einige Freunde aufgetaucht, die es eigentlich nicht geplant hatten und das War unglaublich schön sie wieder zu sehen.
Aber wir waren ja beim Thema zuhause. Bzw ich.
Ich liege hier also „Zuhause“ in meinem Bett.
Aber wenn wir davon ausgehen, dass es Zuhause am schönsten ist und das Zuhause da ist wo dein Herz ist, dann bin ich nicht Zuhause.
Aber trotzdem nenne ich es wie automatisch Zuhause, weil ich hier wohne und hier aufgewachsen bin.
Wo mein Zuhause wäre wenn es nicht hier ist?
Es zieht herum, jeder meiner Freunde trägt es mit sich.
Meine Freunde sind mein Zuhause, da gehöre ich hin, da bin glücklich und blühe auf.
Es ist schrecklich zu sehen wie sie leiden oder ähnliches.
Aber eh ja, Thema Zuhause.
Jeder von ihnen trägt also mein Zuhause mit sie herum.
Und wo ich dann Zuhause bin?
In ihren Herzen.
Denn die Leute die mich wirklich lieben bewahren mich und meine Liebe uns Zuneigung für sie dort auf.
Das sind wahre Freunde, die Leute die du Zuhause nennst, die dir alles bedeuten, für die du deine Welt geben würdest, obwohl sie deine Welt sind.

(Unbennant)

Ich sitze nun also hier auf dem MPS, in kleiner niedlicher Runde, glücklich.
Endlich wieder diese Menschen sehen, endlich wieder diese Musik hören, knuddeln ohne ende, campen, die schönsten Klamotten tragen.
Es ist einfach wundervoll.
Einige der besten Menschen der Welt sitzen bei mir, wir führen wundervolle Gespräche und man ist einfach beisammen und auf einer Wellenlänge.
Die Menschen lachen, reden, singen, grölen und sind wirklich Glücklich.
Morgen geht es los, die Bands fangen an zu spielen, der Markt wird eröffnet und alles ist im Gange.

Ich muss sagen, dass die Anfahrt echt stressig war, da wir zu Fuß mit S-Bahn hierher fahren mussten, mit 2 Tramperrucksäcken, einem Trolli, einer Sackkarre und einer Sporttasche. Ich mit Kopfschmerzen und Übelkeit bin also mit Sack und Pack mit meiner Familie durch die S-Bahnen Berlins. Herrjemine.
Wie das ausgesehen haben muss will ich gar nicht wissen.
Als wir hier ankamen wurden wir schon herzlich empfangen von all den tollen Menschen die schon hier waren, haben unser Zelt aufgebaut und gegrillt. Der Tag verging also langsam aber sicher und nun sitzen wir hier, im Licht der Flutlichtanlagen und der Kerzen, der Lagerfeuer und der Grills.

Jetzt sind wieder ein paar Stunden vergangen und ich liege im Bett. Draußen ertönen Stimmen, lachen und Musik.

Das Leben kann so schön sein, wenn man es ordentlich genießt.

Glücklichste Grüße,
euer Charakterfehler.

Aufregung

Donnerstag, 26.05.2016 19:15Uhr

Guten Tag!
Ich hoffe dir ging es heute den tag über gut, denn wenn nicht wäre das sehr schade.

Ich muss leider sagen, dass mein Tag nicht ganz so gut war, was teilweise daran lag, dass ich Kopfschmerzen hatte und teilweise auch daran, dass ich deswegen früher nach Hause gegangen bin.

Ich hatte heute tatsächlich richtig Lust auf Schule und hatte gute Laune, doch als ich dann im Klassenzimmer saß begann mein Kopf zu schmerzen und vor meinen Augen tanzten kleine weiße Punkte, überall wo ich hin sah.

Ich hab die ersten beiden Stunden, in denen ich Englisch hatte ganz gut überstanden und bin dann nach Hause gefahren, weil es einfach nicht mehr ging.

Die nächsten 5 Stunden habe ich mit schlafen und trinken verbracht, eine gute Medizin bei Kopfschmerzen.

Inzwischen sind sie Größtenteils weg und mir geht es wieder gut.
Zumindest teilweise.
Bis Samstag wird mein Magen wohl kaum noch Ruhe haben, denn er fühlt sich wieder so überfahren und zertrampelt an wie gestern.

Schmerzhaft muss ich nun leider feststellen, dass man vor Aufregung richtig Schmerzen haben kann.
Ich gehe am Wochenende nämlich auf ein Festival! Um genau zu sein auf das erste dieser Art in Berlin. Endlich haben wir in Berlin auch ein MPS.., wartet ich habe ja noch gar nicht erklärt was ein MPS ist, oder?

MPS steht für Mittelalterliches Phantasie Spectaculum.

„Das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum, kurz MPS, ist ein Mittelalter-Festival, das 1994 erstmal stattfand und seitdem jährlich an einer Reihe von Standorten in Deutschland gastiert. Das Festival legt besonderen Wert darauf, nicht als authentische Darstellung des Mittelalters zu gelten. Vielmehr möchte man eine phantasievolle, lebendige, an dem Mittelalter angelehnte Welt erschaffen. Leitspruch der Veranstaltung ist „nicht authentisch sondern phantastisch“. – Wikipedia

Und nicht nur das! Es ist Musik der größten Bands der Mittelalter Szene vorhanden, wie zum Beispiel Saltatio Mortis, die hier in Berlin leider nicht da sind, sie haben sich schließlich auch mal Urlaub verdient!

Aber jetzt zu dem besonderen Teil des ganzen:

Eine meiner absoluten Lieblingsbands wird da sein, Versengold.

Sie sind zwar fast immer beim MPS, aber es ist jedes mal wieder etwas besonderes und etwas wundervolles, vor allem wenn dann das Mitglied dieser Band das ich am liebsten habe, nach dem Konzert zu mir kommt, mich umarmt und mir sagt wie toll er mich und meine Art auf Konzerten und Festivals doch finde.

ES IST SO AWESOME.

Okay, entschuldigt.

Ich bin jetzt mal weiter am packen.

Herzklopfende Grüße,

euer Charakterfehler.

25.05.2016 22:45Uhr

Musik, eins der wundervollsten Dinge die in diesem Universum existieren.

Musik rettet Leben.

Musik rettet jeden verdammten Tag meines Lebens.

Ohne Musik wäre meine Welt trostlos und still und einige wundervolle Menschen hätte ich nie kennengelernt.

Musik verbindet Menschen, Musik verbindet Seelen, Musik verbindet alles.

Durch Musik sind Festivals erst  wirklich Festivals, ohne Musik gäbe es keine Festivals!

Musik bestimmt wie es dir geht, durch Musik kann man bestimmen wie es dir geht.

Musiker sind dein Leben.

Jeden Tag retten sie dich, lieben dich ohne dich zu kennen, sind für dich da ohne mit dir zu reden.

Sie helfen so vielen Menschen auf einmal und ahnen nicht mal wie verdammt wichtig sie einigen Menschen eigentlich sind.

Wir sind für sie ihr leben, denn ohne uns hätten sie keinen Job, kein Geld, keine Möglichkeit ihren Traum zu leben, keinen Moment  der sie glücklich machen würde.

Wärst du ohne Musik heute die Person die du nun bist?

Mein Tag

25.05.2016 18:57Uhr

Hm.. Guten Tag!

Schön dich zu lesen, ich hoffe du hattest einen wunderbaren Tag!

Ja, ist ja gut, ich fange ja schon mit dem wesentlichen an.

Meine Lehrerin hat es heute tatsächlich geschafft mich ein Stück weit glücklich zu machen, indem sie mir ein unglaublich schönes Kompliment über meinen Schreibstil gemacht hat:

,,Vicky hat da einfach Talent, sie ist eine gute Schreiberin und schafft aus Kleinigkeiten Feuerwerke. Sie hat einfach die Fähigkeit das gesprochene mit dem geschriebenem zu verbinden, sie schafft es Dinge gut ausformuliert klingen zu lassen, aber nicht zu steif und ein wenig locker. Ihr Schreibstil ist einfach wunderbar.“

Das ist so ein schönes Kompliment, es ist unglaublich.

Naja, jetzt mal weiter im Text.

Ich habe doch tatsächlich ganz gut abgeschnitten was die Spanisch Tests anging und ich bin stolz auf mich!

Selbst im Mathe Unterricht wurde ich heute für meine tollen Hausaufgaben gelobt und das ist bei uns eine Seltenheit.

Ich stürmte, nach dem doch nicht allzu nervtötendem Kunstunterricht, also aus dem Schultor und zur Bushaltestelle. Dann quetschte ich mich in den überfüllten Bus, was ich nie getan hätte, wenn ich es nicht so eilig gehabt hätte.., und stieg am nächsten U-Bahnhof aus, in die nächste U-Bahn und wieder aus und in eine neue U-Bahn. Als ich diesmal Ausstieg hatte sich mein Magen vor Aufregung bereits gefühlt 20 mal im Kreis gedreht und mindestens 10 U-Bahnen waren darüber gefahren, inbegriffen der Haltestellen und der Menschen die ein und ausstiegen.

Ich stapfte also, mit verdrehtem, überfahrenem und zertrampelten Magen die Treppen des U-Bahnhofes  hinauf und zum vereinbarten Treffpunkt.

Vielleicht ahnt man es jetzt schon, vielleicht aber auch nicht:

Ich habe mich heute mit einer Internetfreundin getroffen.

Da ich denke, dass die Leser und Leserinnen dieses Blogs kein Problem mit sowas haben und ich auch nicht vorhabe mich wegen so etwas zu rechtfertigen habe ich kein Problem das einfach offen zu sagen.

Wir hatten leider nicht wirklich viel Zeit, eine Stunde um genau zu sein, aber es war eine wundervolle Stunde. Ich kenne Lara jetzt 516 Tage und habe sie heute zum ersten mal gesehen was verdammt schön war.

Und jetzt sitze ich hier und schreibe etwas betrübt darüber wie wundervoll es war sie zu sehen, denn sie wohnt schließlich in Stuttgart und ich vermisse sie jetzt schon wieder.

Naja, ich werde jetzt etwas zu Abendbrot essen.

Appetitliche Grüße,

euer Charakterfehler.